Psychodrama Austria – Symposion

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Von der individuellen Resilienz zur sozialen Resilienz

 

Resilienz ist ein Begriff, der in vielen verschiedenen Wissenschaften in unterschiedlichen Kontexten genutzt wird. Als Resilienz wird ursprünglich die Eigenschaft eines Materials bezeichnet, die dafür sorgt, dass es sich unter Belastungen verformt und nach dem Ende der Belastung wieder in seine ursprüngliche Form zurückkehrt. Der Begriff der Resilienz findet sich in der Ökologie, der Ökonomie, der Medizin aber auch in der Psychologie und Psychotherapie.

In letzteren Disziplinen gelten Kinder und Erwachsene dann als resilient, wenn sie sich trotz widriger Lebensumstände positiv und gesund entwickeln.

Im Diskurs zur Resilienz wird derzeit ein Schwergewicht auf die inneren (personalen) Schutzfaktoren gelegt. In diesem Workshop sollen auch die äußeren (familiäre und soziale) Schutzfaktoren nicht zu kurz kommen.

Auch die Frage, wie wir Psychodramatiker mit dem Resilienzbegriff umgehen, soll behandelt werden.

 

Houdek, Hannelore, MSc, Jg. 1963, Psychodrama Psychotherapeutin in freier Praxis, mit partieller Lehrbefugnis im ÖAGG in Kooperation mit der Donau Universität Krems, DGKS, langjährige Mitarbeit an einer Anästhesieabteilung. Psychodrama Gruppentherapie mit sozial benachteiligten Kindern- und Jugendlichen.

 

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